Bananen-Mango-Smoothie-Bowl – Mein Frühstücksretter für stressige Morgen

Bananen-Mango-Smoothie-Bowl – Mein Frühstücksretter für stressige Morgen

Ich gebe es zu – das erste Mal, als ich eine Bananen-Mango-Smoothie-Bowl gemacht habe, war eine Katastrophe. Ich hatte vergessen, die Bananen einzufrieren, und am Ende hatte ich eher eine Smoothie-Suppe als eine Bowl. Die Konsistenz war so dünn, dass ich sie mit dem Löffel kaum aufnehmen konnte. Mein Mann hat mich ausgelacht und meinte: “Alice, das ist doch Babynahrung!” Naja, er hatte nicht ganz unrecht. Aber jetzt, nach etlichen Versuchen, habe ich das Rezept perfektioniert. Mittlerweile ist diese Bowl mein absoluter Frühstücks-Favorit, besonders wenn ich morgens keine Zeit zum Nachdenken habe.

An diesem kalten Februarmorgen, als ich wieder mal verschlafen habe und trotzdem was Gesundes frühstücken wollte, habe ich mir diese Bananen-Mango-Smoothie-Bowl gemacht. Zehn Minuten später saß ich am Tisch mit einer bunten, cremigen Bowl vor mir, garniert mit knackigen Nüssen und frischen Beeren. Meine Kollegin meinte später am Telefon: “Du klingst so gut gelaunt – hast du etwa ausgeschlafen?” Ha! Wenn die wüsste. Es lag an diesem Frühstück. Gutes Essen macht eben gute Laune.

Was diese Smoothie-Bowl für mich besonders macht

Also, ich bin morgens echt kein Frühstücksmensch. Meistens stehe ich auf, trinke einen Kaffee und denke mir: “Essen? Später vielleicht.” Aber seit ich diese Bananen-Mango-Smoothie-Bowl entdeckt habe, hat sich das geändert. Das Ding ist, dass ich sie wirklich in zehn Minuten machen kann. Zehn Minuten! Selbst wenn ich verschlafen habe, kriege ich das noch hin, während der Kaffee durchläuft.

Die Kombination aus süßen Bananen und saftiger Mango ist einfach genial. Die Bananen machen die Bowl richtig cremig – fast wie Eiscreme, nur gesünder. Die Mango bringt diese tropische Frische rein, die mich an Urlaub erinnert. Ich kaufe meine Mangos immer beim Edeka, und wenn sie gerade nicht frisch haben, nehme ich tiefgefrorene. Die sind oft sogar besser, weil sie direkt nach der Ernte eingefroren werden.

Was mir auch gefällt: Diese Bowl hält mich bis zum Mittagessen satt. Das liegt an den Haferflocken und Chiasamen, die ich unterrühre. Die quellen auf und machen das Ganze schön dick. Meine Nachbarin schwört auf Leinsamen statt Chiasamen, aber ich finde Chia besser, weil die Samen so schön geleeartig werden. Sieht cooler aus, und es schmeckt auch besser. Außerdem kann ich die Bowl komplett nach meinem Geschmack variieren – mal mit Beeren, mal mit Kiwi, mal mit Granola. Es wird nie langweilig.

Was ich für meine Bananen-Mango-Smoothie-Bowl verwende

Ich verwende für diese Bowl am liebsten reife Bananen – also die mit den braunen Flecken. Die sind schön süß und machen die Konsistenz cremiger. Mein Mann findet die immer eklig und will sie wegwerfen, aber ich rette sie dann für meine Smoothies. Die Mango sollte auch schön reif sein. Man merkt das, wenn man leicht draufdrückt und sie ein bisschen nachgibt. Wenn sie steinhart ist, schmeckt sie nach nichts.

Für die Flüssigkeit nehme ich Kokosmilch aus der Dose. Die vom Rewe ist gut, aber Achtung: nicht die Light-Version nehmen! Die ist zu wässrig. Die normale Kokosmilch macht die Bowl schön cremig und gibt ihr einen exotischen Touch. Der griechische Joghurt ist wichtig für die Protein-Power. Ich schwöre auf den von Elinas – der hat 10% Fett und ist richtig cremig. Wenn du es veganer magst, kannst du auch Sojajoghurt nehmen, aber der Geschmack ist dann anders.

Haferflocken nehme ich immer die kernigen, nicht die zarten. Die haben mehr Biss und machen die Bowl sättigender. Chiasamen kaufe ich beim DM – die sind dort oft günstiger als im Supermarkt. Und für die Toppings lass ich meiner Fantasie freien Lauf. Meistens nehme ich frische Beeren, Kokosraspeln und gehackte Mandeln. Manchmal auch Granola, wenn ich Lust auf Crunch habe.

Zutaten für 2 Bowls:

Für die Smoothie-Basis:

  • 2 reife Bananen (am besten mit braunen Flecken)
  • 1 reife Mango
  • 200 ml Kokosmilch (aus der Dose, nicht Light)
  • 100 g griechischer Joghurt (10% Fett)
  • 1 EL Honig (optional, wenn du es süßer magst)
  • 50 g kernige Haferflocken
  • 30 g Chiasamen

Für die Toppings:

  • Frische Früchte (Beeren, Kiwi, Mango)
  • Kokosraspeln
  • Gehackte Nüsse (Mandeln, Walnüsse oder Cashews)
  • Optional: Granola, Kürbiskerne, Hanfsamen

So mache ich meine Bananen-Mango-Smoothie-Bowl

Also, ich starte immer damit, dass ich die Früchte vorbereite. Die Bananen schäle ich und schneide sie in Stücke – so drei bis vier Stücke pro Banane reichen. Bei mir landet die Schale meistens direkt auf dem Kompost. Die Mango ist etwas tricky. Ich schneide sie immer an beiden Seiten vom Kern weg, dann mache ich so ein Karomuster ins Fruchtfleisch und klappe es um. Sieht aus wie ein Igel. Dann kann man das Fruchtfleisch einfach runterschneiden. Beim ersten Mal habe ich das total verkackt und am Ende mehr Mango am Boden als in der Schüssel gehabt, aber mittlerweile habe ich den Dreh raus.

Schritt 1: Alles in den Mixer

Ich schmeiße die Bananenstücke, das Mangofleisch, die Kokosmilch und den griechischen Joghurt in meinen Standmixer. Wenn ich morgens besonders verschlafen bin und Lust auf Süße habe, kommt noch ein Esslöffel Honig dazu. Aber meistens lasse ich den weg, weil die Früchte schon süß genug sind. Dann mixe ich alles für etwa 30 Sekunden auf höchster Stufe. Die Konsistenz sollte schön cremig sein – fast wie ein Milchshake, nur dicker.

Schritt 2: Haferflocken und Chiasamen unterrühren

Jetzt kommt der wichtige Part: Ich rühre die Haferflocken und Chiasamen unter die Smoothie-Masse. Das mache ich mit einem Löffel, nicht im Mixer, weil ich die Textur so besser kontrollieren kann. Die Mischung lasse ich dann etwa zwei Minuten stehen, damit die Chiasamen quellen können. Die saugen sich mit Flüssigkeit voll und werden so geleeartig – das macht die Bowl schön dick. Beim ersten Mal habe ich das übersprungen und hatte eine Smoothie-Suppe. Seitdem warte ich geduldig.

Schritt 3: Anrichten und garnieren

Jetzt wird es kreativ! Ich fülle die Smoothie-Masse in zwei Schüsseln. Bei mir sind das so bunte Keramikschüsseln, die ich mal beim IKEA gekauft habe. Dann lege ich die Toppings drauf. Ich mache das meistens ganz symmetrisch – links Beeren, rechts Kiwi, in der Mitte Kokosraspeln. Sieht auf Instagram immer gut aus. Darüber streue ich dann noch gehackte Mandeln und fertig.

Schritt 4: Sofort genießen

Das Wichtigste: Die Bowl sofort essen! Wenn sie zu lange steht, werden die Toppings matschig und die schöne Konsistenz ist weg. Ich esse meine Bowl meistens mit einem großen Löffel am Küchentisch, während ich durch Instagram scrolle. Multitasking vom Feinsten.

Was ich über diese Bowl gelernt habe

Also, meine größte Erkenntnis: Gefrorene Bananen sind ein Game-Changer. Wenn ich am Abend vorher dran denke, schneide ich die Bananen in Scheiben und friere sie ein. Am nächsten Morgen kommen die direkt in den Mixer – die Bowl wird dann noch cremiger und kälter. Ist fast wie ein Frühstücks-Eis. Meine Schwester hat mir den Tipp gegeben, nachdem sie meine erste Smoothie-Suppen-Katastrophe miterlebt hat.

Ein anderer Tipp: Wenn du keine Kokosmilch magst (mein Mann zum Beispiel hasst Kokosnuss), kannst du auch Mandel- oder Hafermilch nehmen. Schmeckt anders, aber immer noch gut. Nur aufpassen, dass die Milch nicht zu dünn ist. Für mehr Protein kannst du auch einen Löffel Proteinpulver reinmischen. Ich mache das manchmal nach dem Sport, dann hält die Bowl noch länger satt.

Was ich auch festgestellt habe: Diese Bananen-Mango-Smoothie-Bowl schmeckt morgens am besten, aber auch als Nachmittagssnack ist sie super. Wenn ich nachmittags Lust auf was Süßes habe, mache ich mir manchmal eine kleine Portion. Besser als Schokolade, und ich fühle mich danach nicht so vollgestopft.

Mein Fazit zu dieser Bowl

Diese Bananen-Mango-Smoothie-Bowl ist mittlerweile fester Bestandteil meines Frühstücks. Ich mache sie mindestens dreimal die Woche, und es wird einfach nicht langweilig. Die Kombination aus cremigen Bananen, saftiger Mango und den verschiedenen Toppings ist jedes Mal ein kleines Geschmackserlebnis. Und das Beste: Ich bin danach richtig satt und fit für den Tag.

Wenn du morgens auch immer in Eile bist, aber trotzdem was Gesundes essen willst, ist diese Bowl echt ideal. Probier sie mal aus und schreib mir in den Kommentaren, welche Toppings du am liebsten magst. Ich bin immer auf der Suche nach neuen Ideen!

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Bananen-Mango-Smoothie-Bowl geunde rezepte ideen

Rezeptkarte: Bananen-Mango-Smoothie-Bowl

  • Meine Bananen-Mango-Smoothie-Bowl ist cremig, fruchtig und in 10 Minuten fertig! Perfekt für ein schnelles, gesundes Frühstück. Hier ist mein Rezept!

    Ingredients

    Scale

    Zutaten:

    Smoothie-Basis:

    • 2 reife Bananen
    • 1 reife Mango
    • 200 ml Kokosmilch
    • 100 g griechischer Joghurt
    • 1 EL Honig (optional)
    • 50 g Haferflocken
    • 30 g Chiasamen

    Toppings:

    • Frische Früchte (Beeren, Kiwi)
    • Kokosraspeln
    • Nüsse (Mandeln, Walnüsse)
    • Optional: Granola

    Instructions

    Anleitung:

    1. Bananen schälen und in Stücke schneiden. Mango schälen und Fruchtfleisch vom Kern lösen.
    2. Bananen, Mango, Kokosmilch, Joghurt und optional Honig in einen Mixer geben. 30 Sekunden auf höchster Stufe mixen.
    3. Haferflocken und Chiasamen unterrühren. 2 Minuten stehen lassen.
    4. Smoothie-Masse in zwei Schüsseln füllen.
    5. Mit frischen Früchten, Kokosraspeln und Nüssen garnieren.
    6. Sofort genießen!

    Notes

    • Nährwerte pro Bowl:
    • Kalorien: 350 kcal
    • Fett: 10 g
    • Kohlenhydrate: 60 g
    • Protein: 10 g
    • Ballaststoffe: 8 g
    • Portionen: 2 Bowls
    • Zubereitungszeit: 10 Minuten
    • Gesamtzeit: 10 Minuten
    • Author: Eva Fischer