Koreanischer Gurkensalat Rezept – Der Salat, der mich durch den Sommer gebracht hat
Letzten Donnerstag, als es draußen wieder 32 Grad hatte und ich absolut keine Lust auf warmes Essen, habe ich zum dritten Mal diese Woche dieses koreanische Gurkensalat Rezept gemacht. Mein Mann meinte nur: “Schon wieder?” Ja, schon wieder. Und weißt du was? Mir ist das egal. Wenn etwas so gut schmeckt, dass du nicht aufhören kannst zu essen, dann gibt’s das halt öfter.
Dieses koreanische Gurkensalat Rezept hab ich vor einem Monat von meiner Nachbarin Mira bekommen. Die Frau ist halb Koreanerin und hat so einen Kühlschrank voller geheimnisvoller Gläser und Dosen, dass ich jedes Mal neidisch werde. Bei einem Grillabend hat sie diesen Salat mitgebracht, und ehrlich… ich hab mehr davon gegessen als von den Steaks. Null Scham. Die Kombi aus knackigen Gurken, diesem würzigen Sesamöl-Dressing und den Chiliflocken hat irgendwas mit meinem Gehirn gemacht.
Ich hab Mira dann so lange bearbeitet (okay, ich hab ihr versprochen, ihre Hecke zu schneiden), bis sie mir ihr koreanisches Gurkensalat Rezept verraten hat. Seitdem ist mein Kühlschrank nie ohne eine Schüssel davon. Im Sommer esse ich das fast täglich. Manchmal mit Reis, manchmal einfach so aus der Schüssel gelöffelt beim Netflix-Schauen. Keine Ahnung, vielleicht bin ich süchtig. Ist mir auch egal.
Das Geniale an diesem Rezept: Du musst nichts kochen. Einfach schnippeln, mischen, kurz warten. Fertig. Perfekt für faule Abende oder wenn Gäste kommen und du sie beeindrucken willst, ohne stundenlang in der Küche zu stehen.


Warum ich dieses Rezept mittlerweile auswendig kann
Ich bin eigentlich kein großer Fan von rohen Gurken. Die sind mir normalerweise zu wässrig und langweilig. Aber dieses koreanische Gurkensalat Rezept ist komplett anders. Das liegt an diesem Trick mit dem Salz – du ziehst vorher die ganze Flüssigkeit raus, und dann sind die Gurken viel knackiger. Das erste Mal, als Mira mir das gezeigt hat, dachte ich: “Alter, warum hat mir das niemand früher gesagt?” Hätte mir jahrelang matschige Gurkensalate erspart.
Was mich wirklich umhaut, ist diese Geschmacksexplosion. Du hast alles gleichzeitig: süß vom Honig, sauer vom Essig, salzig von der Sojasoße und dann diese angenehme Schärfe von den koreanischen Chiliflocken. Mein Mann nennt das mittlerweile “Alices Sucht-Salat”, weil ich einfach nicht aufhören kann zu essen. Letzte Woche hat er eine ganze Schüssel alleine verputzt, während ich nicht zu Hause war. Ich war nicht amused.
Ich liebe auch, dass das Rezept super flexibel ist. Mittlerweile mache ich ihn schärfer als Mira, weil ich gemerkt habe, dass ich die Chiliflocken abfeiere. Und manchmal, wenn ich richtig faul bin, lasse ich den Ingwer weg. Funktioniert trotzdem. Außerdem ist das Zeug gesund – Gurken, Gemüse, kaum Kalorien. Ich fühl mich jedes Mal gut dabei, eine zweite (oder dritte) Portion zu nehmen.
Was ich für dieses koreanische Gurkensalat Rezept einkaufe
Für die Gurken gehe ich immer zum türkischen Gemüseladen um die Ecke. Die haben so geile knackige Salatgurken, dass die vom Rewe dagegen aussehen wie aufgeweichte Schwämme. Du brauchst zwei große, so 600 Gramm insgesamt. Wenn die im Laden noch schön fest sind – nimm die. Matschige Gurken kannst du für dieses Rezept echt nicht gebrauchen.
Dann brauchst du ein paar typisch asiatische Sachen. Sesamöl ist mega wichtig – das gibt diesem authentischen koreanischen Geschmack. Ich kaufe das von Bamboo Garden, kostet bei Edeka so 3 Euro die kleine Flasche und hält ewig. Reisessig findest du auch im Asia-Regal. Ich nehm den milden, weil der nicht so brutal scharf ist wie normaler Essig. Und dann diese koreanischen Chiliflocken – Gochugaru. Die musste ich beim ersten Mal online bestellen, aber jetzt hab ich ein großes Glas zu Hause. Die sind nicht so scharf wie Cayennepfeffer, eher so angenehm fruchtig-scharf.
Frühlingszwiebeln und Knoblauch hol ich ganz normal beim Wochenmarkt. Sesamsamen hab ich sowieso immer da, aber pass auf – nimm die gerösteten! Die schmecken viel intensiver. Falls du nur weiße hast, schmeiß die kurz in eine Pfanne ohne Öl. Riecht mega gut und macht richtig was aus.
Meine Zutatenliste für das koreanische Gurkensalat Rezept:
- 2 große Salatgurken (etwa 600g, schön knackig)
- 2 Knoblauchzehen (fein gehackt – ich nehme manchmal 3, weil ich Knoblauch liebe)
- 2 Frühlingszwiebeln (in dünne Ringe geschnitten)
- 2 EL geröstete Sesamsamen (plus mehr zum Drüberstreuen)
- 3 EL Reisessig (oder notfalls weißer Essig mit etwas mehr Honig)
- 2 EL Sojasoße (ich nehm die von Kikkoman)
- 1 EL Sesamöl (DAS Herzstück vom ganzen Rezept!)
- 1 EL Honig (oder Zucker, ist mir egal)
- 1-2 TL Gochugaru (fang mit 1 TL an, dann kannst du nachwürzen)
- 1 TL frischer Ingwer, gerieben (kann man weglassen, wenn man faul ist)
- ½ TL Salz (zum Entwässern)
- Schwarzer Sesam zum Drüberstreuen (rein fürs Auge, ehrlich gesagt)
So mache ich mein koreanisches Gurkensalat Rezept
Okay, also als Erstes schnappst du dir die Gurken und wäschst die ab. Dann schneidest du oben und unten die Enden ab – so einen Zentimeter oder so. Jetzt halbierst du die Gurken längs und nimmst einen Löffel, mit dem du die Kerne in der Mitte rausschabst. Das sieht erstmal komisch aus, aber glaub mir – diese Kerne sind schuld daran, dass Gurkensalat oft so wässrig wird. Seit ich das bei diesem Rezept mache, ist mein Salat nie mehr matschig geworden.
Dann schneidest du die Gurkenhälften in so dünne Scheiben wie möglich. Ich schaff so 3-4 Millimeter, manchmal auch dicker, weil ich ungeduldig bin. Je dünner, desto besser nehmen sie später das Dressing auf. Schmeiß alles in eine große Schüssel.
Jetzt kommt der Trick, den ich von Mira gelernt habe: Streue das halbe Teelöffel Salz über die Gurken und vermische alles gut mit den Händen. Dann lässt du das 10 Minuten stehen. Geh in der Zeit Kaffee holen oder Instagram checken. Nach 10 Minuten wirst du sehen – am Boden der Schüssel ist richtig viel Wasser. Das ist genau das, was wir nicht im Salat wollen. Gieß das komplett weg und drück die Gurken noch ein bisschen aus. Nicht zu doll, sonst werden sie matschig, aber so ein bisschen.
Während die Gurken ziehen, mische ich das Dressing für mein koreanisches Gurkensalat Rezept. Nimm eine kleine Schüssel und schmeiß rein: Reisessig, Sojasoße, Sesamöl, Honig, die Chiliflocken und wenn du magst den geriebenen Ingwer. Dann rührst du das mit einem Löffel, bis sich der Honig aufgelöst hat. Das erste Mal hab ich vergessen, richtig zu rühren, und hatte dann so Honigklumpen im Salat. War nicht schlimm, aber sah komisch aus.
Jetzt kommt alles zusammen. Nimm deine entwässerten Gurken – ich mach die meist in eine frische Schüssel, weil die alte nass ist – und gib den gehackten Knoblauch, die Frühlingszwiebelringe und die meisten Sesamsamen dazu. Dann kippst du das Dressing drüber. Jetzt musst du das richtig gut vermischen. Ich mach das meistens mit den Händen (mit Handschuhen natürlich, wegen dem Knoblauch). Du kannst auch zwei große Löffel nehmen, aber mit den Händen geht’s schneller und besser.
Der letzte Schritt ist eigentlich der schwerste: Warten. Du musst den Salat mindestens 5-10 Minuten in den Kühlschrank stellen, damit die Aromen durchziehen. Ich weiß, du willst jetzt sofort probieren – ich auch immer – aber es lohnt sich echt. Die ganze Küche riecht schon nach Sesam und Knoblauch, und du musst dich zusammenreißen. Vor dem Servieren streust du noch die restlichen Sesamsamen drüber und vielleicht ein bisschen schwarzen Sesam, wenn du fancy sein willst.
Die Schritte für das koreanische Gurkensalat Rezept nochmal kurz:
- Gurken waschen, Enden ab, längs halbieren, Kerne mit Löffel rauskratzen, in dünne Scheiben schneiden
- Gurken salzen, 10 Minuten ziehen lassen (du hörst fast, wie das Wasser rauszieht), Flüssigkeit abgießen, Gurken leicht ausdrücken
- Dressing mixen: Reisessig, Sojasoße, Sesamöl, Honig, Gochugaru, Ingwer – gut verrühren bis alles glatt ist
- Gurken mit Knoblauch, Frühlingszwiebeln, Sesamsamen in Schüssel geben, Dressing drüber, alles gut vermischen
- Mindestens 5-10 Minuten kalt stellen (die Gurken werden dabei richtig schön würzig), mit restlichem Sesam garnieren, fertig
Was ich mit der Zeit bei diesem Rezept gelernt habe
Also, beim ersten Mal hab ich den Fehler gemacht, die Gurken nicht zu salzen. Dachte so: “Ach, das ist doch Quatsch, das mach ich nicht.” Tja, hatte dann einen wässrigen Salat, der nach nichts geschmeckt hat, weil das ganze Dressing verdünnt war. Seitdem halte ich mich strikt ans koreanische Gurkensalat Rezept. Auch wenn ich faul bin und eigentlich keine Lust habe zu warten.
Mira hat mir noch einen geilen Trick verraten: Wenn du den Salat eisalt haben willst – so richtig erfrischend an heißen Tagen – dann leg die geschnittenen Gurken nach dem Entwässern nochmal 15 Minuten ins Eisfach. Nicht einfrieren lassen, nur richtig kalt machen. Das gibt so einen krassen Crunch, das ist unglaublich. Mache ich mittlerweile im Sommer fast immer bei diesem Rezept.
Ein anderer Punkt: Lass den Salat nicht zu lange durchziehen. Ich hab mal eine große Portion gemacht und am nächsten Tag nochmal gegessen. War… naja, okay, aber die Gurken waren nicht mehr so knackig. Dieses koreanische Gurkensalat Rezept schmeckt am besten am selben Tag, maximal nach 3-4 Stunden. Danach wird er einfach matschig. Also lieber kleinere Portionen machen und frisch genießen.
Was die Schärfe angeht – fang wirklich mit nur einem Teelöffel Gochugaru an, wenn du das Rezept zum ersten Mal machst. Ich hab beim ersten Mal direkt zwei genommen und mein Mund war danach eine Feuerwehr-Übung. Mittlerweile vertrage ich das, aber nicht jeder mag es so scharf. Du kannst immer nachwürzen, aber zu viel rausnehmen geht nicht.
Noch was: Der Salat passt zu echt allem. Ich esse das koreanische Gurkensalat Rezept mittlerweile nicht nur als Beilage zu koreanischem Essen, sondern auch zu ganz normalem gegrilltem Hähnchen, zu Reis-Bowls, manchmal sogar einfach zu Kartoffeln. Keine Ahnung warum, aber es funktioniert. Und wenn du mal zu viel gemacht hast – trink die Flüssigkeit am Boden. Klingt komisch, aber das ist quasi ein würziger Shot. Mache ich immer.


Mein ehrliches Fazit nach gefühlt 30 Mal Kochen
Dieses koreanische Gurkensalat Rezept ist mittlerweile fester Bestandteil in meiner Küche geworden. Kein Witz, ich mache den öfter als Nudeln mit Tomatensoße. Es ist einfach dieses perfekte Zusammenspiel – du hast die Frische von den Gurken, diese nussige Note vom Sesamöl, die Süße, die Schärfe… und das Ganze in 15 Minuten. An heißen Sommertagen will ich nichts anderes essen.
Was ich auch liebe: Du kannst das Rezept easy anpassen. Manchmal schmeiße ich noch eine geraspelte Karotte rein für Farbe. Oder ich mache es extra scharf mit einer frischen Chili. Oder ich lasse den Ingwer weg, weil ich keinen da habe. Das koreanische Gurkensalat Rezept ist total entspannt und verzeiht dir fast alles.
Hast du schon mal so ein koreanisches Gurkensalat Rezept ausprobiert? Oder bist du eher Team klassischer deutscher Gurkensalat mit Dill und Sahne? Schreib mir in den Kommentaren, ich bin neugierig! Und wenn du das Rezept ausprobierst, dann markier mich auf Instagram – ich will deine Version sehen und ob du auch so süchtig danach wirst wie ich.
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Rezeptkarte
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Koreanischer Gurkensalat (Oi Muchim)
- Knackiger, würzig-süßer Gurkensalat mit Sesam und koreanischen Chiliflocken – die perfekte Beilage zu asiatischen Gerichten.
Ingredients
Zutaten:
- 2 große Salatgurken (ca. 600g)
- 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 2 Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten
- 2 EL geröstete Sesamsamen
- ½ TL Salz (zum Entwässern)
Für das Dressing:
- 3 EL Reisessig
- 2 EL Sojasoße
- 1 EL Sesamöl
- 1 EL Honig oder Zucker
- 1–2 TL Gochugaru (koreanische Chiliflocken)
- 1 TL frischer Ingwer, gerieben (optional)
- Schwarzer Sesam zum Garnieren (optional)
Instructions
Anleitung:
- Gurken waschen, halbieren, Kerne entfernen. In 3-4mm dünne Halbmonde schneiden.
- Gurkenstücke mit Salz vermengen, 10 Minuten ziehen lassen. Flüssigkeit abgießen und Gurken vorsichtig ausdrücken.
- Dressing-Zutaten (Reisessig, Sojasoße, Sesamöl, Honig, Gochugaru, Ingwer) in kleiner Schüssel verrühren bis glatt.
- Entwässerte Gurken mit Knoblauch, Frühlingszwiebeln und den meisten Sesamsamen in Schüssel geben. Dressing darüber gießen und gründlich vermengen.
- Mindestens 5-10 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen. Mit restlichen Sesamsamen garnieren.
Notes
Notizen:
- Am besten innerhalb von 1-2 Tagen verzehren für knackige Textur
- Nicht über Nacht marinieren, wird sonst matschig
- Schärfe nach Geschmack mit mehr oder weniger Gochugaru anpassen
- Für vegane Version Ahornsirup statt Honig verwenden
